Bei der Organspende werden Organe entnommen und woanders eingesetzt. Meist werden von toten Menschen, Organe an Menschen mit kaputten Organen transplantiert.

Man kann jedoch auch am eigenen Körper Organe versetzen. Am häufigsten macht man das mit der Haut, zum Beispiel nach Verbrennungen.

Desto verwandter man zu dem Spender ist, umso höher ist die Chance das das Organ gut angenommen wird. Oft muss man ein Leben lang Medikamente gegen die Abstoßung von dem Spendeorgan nehmen, was oft Nebenwirkungen hat.

Nach einer erfolgreichen Organspende kann der Empfänger oft ein (fast) normales Leben führen.

In Deutschland gibt es den Organspendeausweis, auf dem man eintragen kann, ob nach dem Tod die Organe gespendet werden sollen oder nicht.

Bis 2012 sind weltweit über eine halbe Million Nieren transplantiert worden.

SpenderorganOrganfunktionsraten ein Jahr nach TransplantationOrganfunktionsraten fünf Jahre nach Transplantation
Nieren90%75%
Herz80%65%
Bauchspeicheldrüse80%65%
Leber70%55%
Lungen75%55%

^Quelle aok.de

Die Komplikationsraten bei und nach den Operationen sind ebenfalls sehr gering (etwa 5-15%).

 

Geschichte

Am 23. Dezember 1954 wurde einem eineiigen Zwillingsbruder zum ersten Mal eine Niere von seinem Bruder gespendet, der Bruder überlebte 8 Jahre, er selbst starb mehr als 56 Jahre später. Der damalige Chefoperateur Joseph Edward Murray erhielt 1990 den Nobelpreis für Medizin.

Links:

Viele gute Infos bei der AOK

Organspendeausweis einfach online erstellen und ausdrucken

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