Als zirkadianen Rhythmus bezeichnet man die Rhythmen des Körpers, die ungefähr 24 Stunden lang sind. Aber auch Pflanzen und Tiere haben so einen Rythmus.

Dieser steuert alle Bewegungen von Pflanzen (Blütenöffnung usw.) und auch bei Tieren (Herzfrequenz usw.).

Eigentlich hat der Körper einen Rhythmus von 22-25 Stunden.

Jeder hat den gleichen Rhythmus, da er angeboren ist und nicht beeinflusst werden kann.

Licht ist ein sehr wichtiger Zeitgeber. Wenn man an der Sonne ist, wird die innere Uhr wieder „Synchronisiert“. Außerdem gibt es noch die Temperatur und soziale Reize (Wecker usw.) die die innere Uhr stellen. Das geht auch bei Pflanzen. Dort ist vorallem das Licht am wichtigsten.

Wenn man einen Zeitzonenwechsel hat, nennt man das Jetlag und es braucht ca. 2 Tage bis man sich angepasst hat. Die „innere Uhr“ muss sich ja erst auf die neue Zeitzone umstellen.

Man ist um 10-11 Uhr sehr leistungsschwach, jedoch am Nachmittag hat man ein Leistungshoch.

tagesleistungskurve-1024x419 Der zirkadiane Rhythmus - einfach erklärt
Mit freundlicher Genehmigung von http://jennykeuter.com/

Die Menschen die lange schlafen, nennt man Eulen, die wenig Schlaf brauchen Lärchen.

Bei Babys herrscht der ultradiane Rythmus – kurze Aktivität, kurzer Schlaf. Bei beim Kleinkindsalter fängt das zirkadiane System an. Später verliert es im hohen Alter an Bedeutung. Die Menschen schlafen auch mal Tagsüber und haben nur kurze Aktivitätsphasen.

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