Bei den Jägern und Sammlern galt die Ansicht, dass die Toten als Seelen unter den Lebenden weilen. Mit den Toten wurden Feste gefeiert. Wenn man Achtung und Ehre für den Toten erwies, bekam man im Gegenzug Schutz.

Bei den Germanen wurden die Toten verbrannt, mitsamt Opfergaben. Es wurden verschiedene Götter verehrt, um z.B. einen guten Weg ins Jenseits zu erlangen. Die Götter lebten in der Umgebung (im Wald, in Steinen etc.).

In Ägypten bereitete man sich schon früh auf den Tod vor. Der Ablauf nach dem Tod war „festgelegt“, daher bekam man ein Totenbuch als Beigabe, um den Totenweg bestmöglich zu meistern. Unschuld und ein „reines Herz“ waren wichtig für ein Weiterleben im Totenreich.

In Griechenland gab es einen ähnlichen Totenweg. Bei dem Weg wurde man nach „gut“ und „böse“ eingeteilt. Als „böse“ Seele wird man bestraft (Zeit absitzen im Hades-Reich), als „gute“ Seele kam man ins Götterreich.

Im alten Rom macht der Geist einen Menschen aus. Die Seelen der „schlechten – bösen“ Toten sind ruhelos, die guten Seelen bleiben am Ort (in einer Parallelwelt). Die Ansichten in Griechenland und dem alten Rom ähneln sich.

In der Neuzeit (M. Luther) sucht man nach dem Tod nach Erlösung. Jesus und Gott müssen zustimmen, damit diese erlangt werden kann. Jesus gilt als Hüter der Seele.

Bei Nahtoderfahrungen geht es nicht um gut oder böse. Auch spielt eine Erlösung keine Rolle. Die Nahtoderfahrung wird so beschrieben, dass nach dem phys. Tod der Körper von außen gesehen wird. Dann hat man eine unbeschreibliche Leichtigkeit, und man sieht ein Licht. Es folgt eine Lebensrückblende.

Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich die Ansichten und Vorstellungen unterscheiden. In keinem der Textauszüge wurde eine Existenz nach dem Tod ausgeschlossen. Religiöse Ansichten spielen (fast) immer eine Rolle. Der Tod ist eine der bedeutenden Themen im religiösen Leben.

Heute gehen die Ansichten und Vorstellungen weit(er) auseinander. Dies wird in Zukunft sicherlich weiter zunehmen. Jeder hat seine eigene Vorstellung, ob und wenn was nach dem Tod geschieht.

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