Frauenrechte und Ehe

Bei den Germanen galt bereits das gleiche Recht bei der Ehe für Mann und Frau. Die Kindererziehung übernahmen beide Ehepartner. Generell ist jedoch festzuhalten, dass Männer besser gestellt waren als Frauen.

Bei den theokratischen Hochkulturen waren die Frauen besser als die Männer gestellt – das Recht war für Mann und Frau gleich. Frauen hatten Erbrechte (auch über das Eigentum des Mannes) und Eigentum. Bei der Liebe geht die Frau voran, sie ist auch Herrin des Hauses.

In dem antiken Griechenland sind Frauen vergleichsweise schlechter gestellt. Der Ehepartner wird vom Vater ausgewählt, Heirat findet meist in der Familie statt. Altersunterschiede in der Ehe sind auch üblich.

In Rom ist der Vater das Oberhaupt, er wählt die Ehepartner. Männer haben alle Rechte. Jedoch gibt es auch schon Eheverträge, die die Rolle der Frau besser stellen. Frauen haben das Erbrecht. Bei der Ehe wird die Frau aus einer fremden Familie gewählt, Mädchen heiraten mit 12, Jungen mit 14.

Im Mittelalter hatte das Recht in der Ehe der Vater (oder ein direkter Verwandter). Frauen hatten keinen eigenen Besitz. Jedoch waren die Rechte zahlreicher als in Rom oder Griechenland. Entführungsehen finden auch statt. Vergewaltigungen werden bestraft.

Laut dem aktuellen Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Der Staat setzt diese Gleichberechtigung durch.

Herrschaftsverhältnisse

Die Jäger und Sammler waren dezentral organisiert. Es gab zwar Gruppen aber keine Herrscher über die Menschen.

Bei den Indianern gab es kein Führerprinzip, jedoch trotzdem einen Häuptling. Diesem Häuptling schloss man sich freiwillig an. Niemand übte über einen anderen Gewalt bzw. Macht aus. Auch gab es keine Strafen bzw. Gefängnisse. Kinder haben ab der Geburt Rechte wie ein Erwachsener.

Bei den Germanen wurden Entscheidungen in einer Volksversammlung getroffen. Der König/Häuptling hatte dabei kein Stimmrecht, er wurde nur angehört. Durch Murren oder Schlagen der Waffen wird Zustimmung oder Ablehnung signalisiert.

In dem alten Ägypten stand über allem der Gott Reh, weit unter ihm sein weltlicher Vertreter, der Pharaoh. Der Pharaoh spricht im Namen Rehs. Der Pharaoh ist indirekt für alles im Reich verantwortlich.

Im Griechenland herrschte bereits Demokratie, worauf die Griechen auch stolz waren. Das Volk hat Entscheidungen getroffen, das Land wurde gemeinschaftlich verwaltet. Armut war keine Schande.

In Rom stand der Kaiser über allem. Es gab einen Alleinherrscher.

Im Mittelalter wurde der König direkt von „Gott“ gekrönt. Laut geschichtlichen Quellen (Widukind) hatte das ganze Volk ihn gewählt. Er bekam ein Schwert, um alle Feinde Christi´s zu töten.

In der französischen Revolution sollte der dritte Stand (alle Gruppen die nicht zum Klerus und Adel gehörten) an Bedeutung gewinnen. Der Adelsstand wird nicht mehr als wertvoll angesehen, auf ihn kann auch verzichtet werden.

Im Nationalsozialismus stand das Ganze über dem Kleinen. Es gab eine Führung an der Spitze der Gesellschaft, welche die Verantwortung und auch die Leitung übernahm.

Bei dem Kommunismus gibt es im Idealbild nur eine Klasse: Die Arbeiter (und Bauern). Sie benötigen daher auch nur eine Partei, die Kommunistische Partei.

Laut dem Grundgesetz Deutschlands geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Diese Staatsgewalt wird in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt, und dann durch Repräsentanten des Volkes vollzogen.

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