Bei den Jägern und Sammlern ging es um das Überleben, die Arbeit wurde nach praktischen Gesichtspunkten aufgeteilt, die Geschlechter, der Stand etc. spielten keine Rolle bei der Aufteilung. Wenn in der Familie jemand nicht seine Aufgaben erledigen konnte, wurden sie von anderen übernommen. Männer jagten große Tiere und sammelten nach Möglichkeit pflanzl. Nahrung. Frauen sammelten bei den nordischen Stämmen Brennmaterial und Wasser und stellten Kleidung sowie Geräte her. Auch die Jagt von kleinen Tieren und die Verarbeitung von Fleisch war in ihrem Aufgabenbereich. Die Aufzucht und Versorgung der Kinder übernahmen auch die Frauen. Sobald es möglich war, arbeiteten Kinder mit.

Bei den Germanen waren die Männer hauptsächlich nur für den Krieg und die Verteidigung von Griechenland zuständig. Durch ihre Kriegsleistungen wurde Ruhm erlangt. Die Nahrungsversorgung und die häusl. Arbeit übernahmen ausschließlich die Frauen.

Bei den theokratischen Hochkulturen ließ Gilgamesch eine Mauer bauen. Jeder Bürger arbeitete nach Möglichkeit beim Bau (für die Gemeinschaft) mit.

Bei den Römern waren bestimmte Berufe gut angesehen, andere galten als unschicklich.

Im Mittelalter lebten viele Menschen im Kloster, um die Erlösung durch Gott zu erlangen. Durch Arbeit konnte diese Erlösung erreicht werden. Der Leib musste gezüchtigt werden, das studieren von göttlichen Schriften war auch wichtig. Es mussten „Gute Handlungen“ getan werden, im Umfeld des Klosters.

In der Neuzeit (franz. Revolution, Kommunistisches Manifest) wird gesagt, die Menschen seien Knechte der Maschinen. Der Mittelstand wird ärmer. Arbeiter werden von der Oberschicht unterworfen.

Beim 20. Jahrhundert werden Fabrik- und Landarbeiter zu Beamten und Angestellten (70er Jahre). Wirtschaftsbranchen werden (ins Ausland) ausgelagert. Die traditionellen Industrieregionen verlieren an Bedeutung. Die Qualifikation des einzelnen wird wichtiger, auch die Flexibilität und Mobilität.

Fazit

Generell ist festzuhalten, dass sich die Menschen von der Arbeit zum Überleben zu individuellen Qualifikationen und zur Aufgabenteilung entwickelt haben. Gruppen und Vereinigungen (Unternehmen) wurden gegründet. Auch Rollenbilder und Geschlechteraufteilung wurden wichtiger.

In Zukunft werden sich die Menschen wahrscheinlich weiter spezialisieren und es werden mehr Spezialberufe entstehen (Stichwort Fachkräftemangel). Auch wird mehr Flexibilität möglich und auch gefordert. Flexiblere Arbeitszeiten und Arbeit außerhalb der Firmenräume wird in vielen Branchen zur Normalität.

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