Die Meder waren Nachfahren von Jophets Sohn Madai und eng verwandt mit den Persern.

835 v. Chr. Wurden die Meder erstmals in einer Inschrift der Assyrer erwähnt.

Ausbreitung

Mediens Kerngebiet umfasste das Zagrosgebirge, das im heutigen Iran – Irakischen- Grenzgebiet liegt. 722 v. Chr. wurde das medische Reich im Nordwestiran gegründet. Später dehnte es sich noch weiter nach Westen und in den Osten aus.

Im Westen trafen sie auf die Lyder, ein starkes und gut organisiertes Reich. Sie lieferten sich jahrelange Kämpfe mit ihnen. Während einer großen Schlacht im Jahre 585v.Chr fand eine Sonnenfinsternis statt, die beide Völker erschreckte. So kam der Krieg zu keinem Ergebnis und die Völker schlossen Frieden.

Unter dem Herrscher Kyaxares wurde das medische Reich 625 v. Chr. zu einem Großreich.

612 v. Chr. eroberten die Meder die assyrische Hauptstadt Niniveh.

Etwa um 550 v. Chr. wurde das medische Reich von Cyrus d. Großen, dem Herrscher der Achämeniden gestürzt.

Von allen Völkern dieser Zeit weiß man über die Meder am wenigsten, da sie keine Denkmäler und keinerlei Schriften hinterließen. Sie gehörten vermutlich der Religion der Zoroastrier an und beteten zu ihrem Schöpfergott Asura Mazda. Dieser Glaube wurde hauptsächlich von dem Philosophen und Reformator Zarathustra gelehrt und verbreitet. Sie war die Hauptreligion der Meder bis zum Einfall des Islams.

Die Meder sprachen vermutlich eine nordiranische Sprache, schrieben diese jedoch nicht auf.

Über die medische Kultur ist ebenfalls wenig bekannt. Die Griechen überliefern, dass sie der der Perser ähnlich gewesen sei.

Von der tief unter der heutigen Stadt Hamadan liegenden medischen Hauptstadt Egbatana wurden nur wenige Funde publiziert. So weiß man z.B, aus Schriften der Assyrer,  dass die Stadt selbst zwar unbefestigt, doch die Burg von einem siebenfachen Mauerring umgeben und somit uneinnehmbar war.

Zwei befestigte Residenzen liefern einen Eindruck über die Meder.

Der Palast von Godin weißt viereckige Festungstürme auf, hinter den Mauern liegen Säulenhallen in mannäischer Tradition.

In Nusch-i-Dschan fand sich neben Säulenhallen ein Tempelturm, dessen Grundriss in al-ost-iranischer Tradition ein „abgetrepptes“ Viereck darstellt.

Eine komplette medische Siedlung wurde bisher nicht freigelegt, kein Grab konnte als sicher medisch bestimmt werden.

Das medische Reich bestand zu einem Großteil aus Gebirgen und Steppen. Im Landesinnerern herrschte Wüste vor. Die Flüsse durchzogen das Land und flossen in Richtung Wüste.

Auf späteren Darstellungen der Achämenidenzeit trugen die Meder eine kegelförmige Kappe, die Hose der Reitervölker, Stiefel und weite Blusen. Ihre Waffen zeigten wie die der Skythen, einen Schmuck im so genannten Tierstil.

Die Meder waren hauptsächlich Bauern und Hirten, die Ziegen und Schafe hielten. Außerdem züchteten Sie ausgezeichnete Pferde, die laut den Aufzeichnungen der Assyrer oft der Grund für Krieg zwischen den Medern und anderen Völkern waren. Funde zeugen auch von den geschickten Bronze und Goldschmieden der Meder.

Das medische Reich bestand zu einem Großteil aus Gebirgen und Steppen. Im Landesinnerern herrschte Wüste vor. Die Flüsse durchzogen das Land und flossen in Richtung Wüste.

Von allen Völkern dieser Zeit weiß man über die Meder am wenigsten, da sie keine Denkmäler und keinerlei Schriften hinterließen. Sie gehörten vermutlich der Religion der Zoroastrier an und beteten zu ihrem Schöpfergott Asura Mazda. Die Meder sprachen vermutlich eine nordiranische Sprache, schrieben diese jedoch nicht auf.

Kultur

Über die medische Kultur ist ebenfalls wenig bekannt. Die Griechen überliefern, dass sie der der Perser ähnlich gewesen sei. Von der tief unter der heutigen Stadt Hamadan liegenden medischen Hauptstadt Egbatana wurden nur wenige Funde publiziert. So weiß man z.B, aus Schriften der Assyrer,  dass die Stadt selbst zwar unbefestigt, doch die Burg von einem siebenfachen Mauerring umgeben und somit uneinnehmbar war. Eine komplette medische Siedlung wurde bisher nicht freigelegt, kein Grab konnte als sicher medisch bestimmt werden.

Auf späteren Darstellungen der Achämenidenzeit trugen die Meder eine kegelförmige Kappe, die Hose der Reitervölker, Stiefel und weite Blusen. Ihre Waffen zeigten wie die der Skythen, einen Schmuck im so genannten Tierstil. Die Meder waren hauptsächlich Bauern und Hirten, die Ziegen und Schafe hielten. Außerdem züchteten Sie ausgezeichnete Pferde, die laut den Aufzeichnungen der Assyrer oft der Grund für Krieg zwischen den Medern und anderen Völkern waren. Funde zeugen auch von den geschickten Bronze und Goldschmieden der Meder. Etwa um 550 v. Chr. wurde das medische Reich von Cyrus d. Großen, dem Herrscher der Achämeniden gestürzt.

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