Raum ist etwas, was uns Menschen „umfließt“. Je nach Bewegung werden Wellen verursacht. Wenn jemand z. B. die Beine nach links überschlägt, wird der Raum nach Links bewegt.

Jeder Mensch hat eine persönliche Aura, auch Ausstrahlung genannt. Keith Jonstone stellt sich die Aura als Parabel, die über dem Kopf beginnt vor. Je nach Situation ist die Parabel weiter oder enger sein. Manchmal (z. B. in peinlichen Situationen) kann die Aura auch eng an dem Körper anliegen. Auch das Umfeld (Menschenmasse oder weites Feld) hat Einfluss auf die Größe der Aura.

Der Hochstatus lässt es zu, das eine andere Person in seine persönliche Aura eindringt, ein Tiefstatus wird dies vermeiden. Für ihn ist das Eindringen in die Aura ein Angriff oder eine Demütigung.

Die Größe und Beschaffenheit des Raums beeinflusst die Körperhaltung und weitere Statusmerkmale. Raum und Status hängen zusammen.

Beim Laufen (2 Menschen laufen aufeinander zu) wird die andere Person nach Statusmerkmalen beurteilt. Ist die entgegenkommende Person ein höherer Status, wird ausgewichen. So stoßen Menschen kaum zusammen, außer wenn sie den gleichen Status haben. Dann gibt ein ein Tänzchen.

Auch in Gruppen wird der Raum nach Status aufgeteilt. Der Hochstatus beansprucht viel Raum, der Tiefstatus ist gerne bei anderen Personen oder Gegenständen.

Gute Schauspieler können Raum einsaugen oder neu schaffen.

Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde von einem Schüler, keinem Theaterprofi geschrieben.

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