Bei einer Sinfonie handelt es sich um ein, oftmals aus vier Sätzen bestehendes Stück, ohne Solisten.

Das Wort Sinfonie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „ zusammenklingend“ oder „harmonisch“.

Seid der 9. Sinfonie Ludwig van Beethovens ist auch der Einsatz von Gesangsstimmen gebräuchlich.

Diese Art von Musik soll unterschiedliche Stimmungen und Ideen zum Ausdruck bringen. Jeder Satz hat einen anderen Charakter und wirkt daher manchmal nachdenklich, der nächste wiederum eher tänzerisch. Je nachdem, was sich der Komponist dabei gedacht hat.

Barock

In der Barockmusik fanden Sinfonien in der Oper, im Ballett oder in der Kirchenmusik als Einleitungsstück ( Ou  vertüre) Verwendung.  Hierbei gab es eine starke Bindung an den Generalbass.

Frühklassik

In der Frühklassik begannen die Streicher eine zentrale Stellung zu bekommen. Die Blasinstrumente wurden hierbei eher begleitend eingesetzt.

Im Laufe des 18. Jahrhunderts erweiterte sich die Form der bisher dreisätzigen Sinfonie um einen Satz, der zusätzlich vor dem finalen Satz eingeschoben wurde. Hierbei handelte es sich um das Menuett. Und somit entstand die viersätzige Sinfonie.

Klassik

Die bekanntesten Komponisten in dieser Zeit waren Beethoven, Haydn und Mozart. Die Sinfonien fingen immer mit dem Ton an, mit dem sie auch aufhörten.

Romantik

Einerseits wurde die klassische Sinfonie weitergeführt, anderer seits wurde die Sinfonie von der klassischen Musik abgegliedert. Es wurden die Sätze oft vertauscht oder die Tonarten gewächselt. Oft war auch ein außermusikalisches Programm dabei.

Die 4 Sätze

In der Klassik war der gewichtigste Satz der Kopfsatz. Er ist oftmals von einer langsamen Einleitung gehalten und stellt zwei gegensätzliche Themen vor.

Der zweite Satz tritt häufig langsam und in Liedform auf.
Der Dritte ist das Menuett, oder später auch das Scherzo.

Der vierte Satz ist das Finale und tritt hauptsächlich in Sonaten – oder Rondo Form auf.

Tonarten

Für jede klassische Sinfonie wird eine Grundtonart angegeben, mit der das Werk beginnt und meistens auch endet. Kopfsatz und Finale sind ebenfalls in dieser Grundtonart komponiert, sowie auch der dritte Satz.

Beispiel

Beethoven:

  • sehr emotional
  • zur Dramatisierung hatte das Orchester weitere Hörner, Posaunen, eine Piccolo und ein Kontrafagott
  • manchmal hatte er auch Naturgeräusche hinzugefügt (z.B. in der 6.Sinfonie)

9. Sinfonie von Beethoven:

  • Ist ein Höhepunkt von allen Sinfonien und generell von der klassischen Musik
  • Der Text ist von Friedrich Schiller geschrieben (Heißt: An die Freunde)
  • Die Tonart ist d-Moll
  • Es ist Beethovens letztes vollendetes Werk
  • Es wird mit Gesangssolisten und einem Chor aufgeführt
  • Es dient auch als Europahymmne
  • Es dauert 65-75 min. Daher wurde die Spielzeit von CDs 1978 auf 74 min festgelegt, damit genau eine 9. Sinfonie raufpasst
  • Der Text wurde 1986 veröffentlicht, worauf Beethoven sofort mit dem Komponiern begann. Am 17.Mai.1824 war dann die Uraufführung in Wien. Beethoven war damals schon Taub, er las die Worte vom Mund der Sänger ab.

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